Regionaler Naturstein aus
Baden-Württemberg
Unsere Heimat hat ganz besondere Steine zu bieten, Regionaler Naturstein ist deshalb bei uns die erste Wahl – Maulbronner Sandstein, Granit aus dem Schwarzwald, Jura und Muschelkalk.
Wir suchen den Stein persönlich aus
Ein Werk beginnt lange vor dem ersten Schlag – bei der Wahl des richtigen Steins. Wir nehmen uns Zeit für diese Entscheidung und suchen den Block gerne persönlich aus: im Lager, im Steinbruch, mit Blick auf Maserung, Farbe und den späteren Standort. Am liebsten greifen wir dabei auf heimische Materialien zurück – Maulbronner Sandstein, Granit aus dem Schwarzwald, Muschelkalk und Jura aus der Region: Steine, in denen die Geschichte Süddeutschlands eingeschrieben steht.
Wir arbeiten mit Rohstofflieferanten aus der Region und ermöglichen Ihnen bei der Auswahl der Rohplatte gerne einen Besuch vor Ort.
Traditionelle Materialien
Die Steine, mit denen wir arbeiten
Diese Steine bilden das Rückgrat unserer Arbeit – jeder mit eigenem Charakter, eigener Herkunft und Eignung, vom warmen Maulbronner Sandstein bis zum widerstandsfähigen Schwarzwald-Granit. Welcher zu Ihrem Werk passt, hängt von Gestaltung, Standort und Ihrem Geschmack ab. Hier stellen wir Ihnen einige Beispiele vor, natürlich freuen wir uns auch Ihnen weitere überregionale Rohstoffe anbieten zu dürfen.
Maulbronner Sandstein
In der Region gebrochen. Ein fein- bis mittelkörniger Schilfsandstein von warmem, meist dunkelrotem Ton und dichter, kompakter Struktur – fest genug für feine Bildhauerarbeit. Das Kloster Maulbronn (UNESCO-Welterbe) wurde aus1 diesem Gestein errichtet. Wer sich für Maulbronner Sandstein entscheidet, wählt ein Material, das seit Jahrhunderten regional begleiten.
„Mit Maulbronner Sandstein arbeite ich am liebsten, wenn es fein werden soll – er lässt sich präzise führen, mit und gegen das Korn. Für Ornamente und figürliche Arbeit ist er ideal. Man muss wissen, dass er weicher ist als Granit und mit den Jahren sichtbar altert; für viele ist genau das sein Reiz. Und er ist von hier – das verbindet.„
Sonja Stadelwieser-Spiegel
- Grabmale
- Skulpturen
- Restaurierung
- Fassade
Beständigkeit und Vermächtnis
Schwarzwald-Granit
Ein Tiefengestein, vor über 300 Millionen Jahren aus Magma erstarrt, gebrochen in Steinbrüchen des Schwarzwalds. Außergewöhnlich frostbeständig und widerstandsfähig – die regionale Antwort auf importierten Schwarzgranit, mit kurzen Wegen statt Überseecontainer. Ein Stein für Werke, die Generationen überdauern.
Stephan Spiegel
- Grabmale
- Sockel
- Außentreppen
- Bau
Regionale Geschichte und Verbundenheit
Jurakalk & Jura-Marmor
Ein heller Kalkstein mit feiner, oft fossiler Zeichnung – ruhig, warm und in der Denkmalpflege wie im Innenraum gleichermaßen geschätzt. Jura gehört zu den in Baden-Württemberg am häufigsten gewonnenen Natursteinen.
„Jura nehme ich gern für ruhige, helle Arbeiten – er lässt sich gut bearbeiten und bekommt eine feine Oberfläche. Im Innenraum und in der Denkmalpflege spielt er seine Stärke aus. Als Kalkstein ist er empfindlicher; nicht jede Sorte gehört ungeschützt ins Freie, das klären wir vorher. Seine fossile Zeichnung erzählt Erdgeschichte – das mag ich an ihm.“
Sonja Stadelwieser-Spiegel
- Grabmale
- Architektur
- Restaurierung
- Bodenplatte
Naturstein Bruchsal
Muschelkalk
Ein Kalkstein, entstanden aus einem urzeitlichen Meer: Muschelkalk bildete sich vor rund 240 Millionen Jahren aus abgelagertem Kalk am Grund eines flachen Tropenmeeres. Er besteht überwiegend aus Calciumcarbonat, und die versteinerten Muscheln und Meeresorganismen, die ihm den Namen geben, sitzen bis heute in seiner Struktur – jede Platte trägt so ihr eigenes fossiles Muster.
„Muschelkalk ist ein Arbeitspferd – vielseitig und gut zu bearbeiten, ob Treppe, Mauerabdeckung oder Grabanlage. Man muss die fossilen Adern lesen und beim Zuschnitt berücksichtigen und auf die Frostbeständigkeit der jeweiligen Sorte achten. Und keine Platte gleicht der anderen – jede bringt ihr eigenes Muster mit.„
Stephan Spiegel
- Grabmale
- Fassade
- Außentreppen
- Bau
Weitere Materialien
Bronze, Stahl, importierter Stein
Nicht jedes Werk entsteht allein aus heimischem Stein. Wir verarbeiten auch Bronze und Edelstahl – für gegossene Figuren, Tafeln und Reliefs oder die bewusste Verbindung von Metall und Stein.
Außerdem beziehen wir auch gerne Steine überregional und international über unsere zertifizierten Lieferanten die eine lückenlose Dokumentation gewährleisten.
Mehr dazu: Herkunft und Verantwortung ↓
Nachhaltigkeit und Verantwortung
Kurze Wege, klare Herkunft
WICHTIG: Gerade bei Grabmalen verlangen viele Friedhofssatzungen heute einen Herkunftsnachweis. Was dabei zu beachten ist, lesen Sie auf unserer Seite Grabmale.
FAQ
Häufige Fragen zu Naturstein und Herkunft
Hier beantworten wir die häufigsten Fragen unserer Kunden.
Das hängt von Standort, Gestaltung und Ihrem Geschmack ab. Schwarzwald-Granit ist besonders witterungsfest und ideal fürs Freie. Maulbronner Sandstein erlaubt feine Bildhauerarbeit und trägt eine warme, regionale Geschichte. Muschelkalk und Jura bringen ruhige, fossile Strukturen mit. Im Gespräch suchen wir gemeinsam den passenden Stein aus.
Ein feiner, meist dunkelroter Schilfsandstein, der direkt in der Region gebrochen wird und aus dem unter anderem das Kloster Maulbronn (UNESCO-Welterbe) errichtet wurde. Er lässt sich fein bearbeiten und verbindet ein Werk unmittelbar mit der Geschichte Süddeutschlands.
Es sind unabhängige Siegel, die die Herkunft von Naturstein von der Gewinnung bis zur Verarbeitung prüfen und eine faire, nachvollziehbare Herkunft bestätigen. Wo wir Material von weiter her beziehen, achten wir auf solche Nachweise.
Nicht automatisch. Regionaler Stein spart lange Transportwege, und was Sie erhalten, ist ein individuell ausgesuchtes, dauerhaftes Werk statt Massenware. Wir arbeiten mit „ab“-Preisen und Beispielprojekten – im Erstgespräch schätzen wir Ihren Rahmen gerne ein.
In der Regel ja. Wenn Sie eine bestimmte Farbe, Struktur oder Herkunft im Kopf haben, suchen wir den passenden Block bei unseren Lieferanten – und binden Sie auf Wunsch in die Auswahl vor Ort ein.
Granit und Basalt sind außergewöhnlich witterungs- und frostbeständig und behalten ihre Form über Generationen. Sandstein und Kalkstein altern weicher und zeigen Wind und Wetter sichtbarer – was viele als lebendige Patina ausdrücklich schätzen. Welcher Stein für Ihren Standort der richtige ist, klären wir gemeinsam.
Sandstein und Kalkstein sind Sedimentgesteine: eher weich, fein zu bearbeiten und mit lebendiger, oft fossiler Zeichnung. Granit ist ein hartes Tiefengestein – außergewöhnlich widerstandsfähig, dafür weniger für feinste Details geeignet. Jeder hat seine Stärken; die Wahl hängt von Werk und Standort ab.
Kurze Transportwege bedeuten deutlich weniger CO2, und Sie wissen genau, woher Ihr Stein kommt. Wenn wir Material überregional beziehen, achten wir auf anerkannte Zertifikate, die eine faire Herkunft belegen. Nachhaltigkeit ist für uns die naheliegende Art zu arbeiten, kein Etikett.
Die meisten Natursteine brauchen wenig: Regen und Zeit erledigen viel. Je nach Stein und Standort empfehlen wir eine Imprägnierung oder eine schonende Reinigung – dazu beraten wir Sie bei der Übergabe und auch später gerne.
Viele Friedhofssatzungen verlangen heute einen Nachweis, dass ein Grabstein ohne ausbeuterische Kinderarbeit hergestellt wurde. Fehlt dieser Nachweis, darf der Stein im Zweifel nicht aufgestellt werden. Weil wir regionalen Naturstein verwenden und auswärtiges Material nur mit anerkanntem Zertifikat beziehen, müssen Sie sich mit einem Stein von Stadelwieser keine Sorgen machen.
Stephan Spiegel
Steinmetz
Bildhauermeister
Sonja Stadelwieser-Spiegel
Bildhauerin